Fitbit Charge HR im Test

Fitbit Charge HR

Fitbit Charge HR im Test

Bedienung
Haptik
Display
Akkulaufzeit
App

Fitness-Tracker wie das Fitbit Charge HR Fitness-Armband werden immer beliebter. Wir haben uns den Aktivitätstracker genauer angesehen und auf Herz und Nieren geprüft. Kann der neue Fitbit Charge im Test überzeugen? Unsere Erfahrungen mit dem Fitbit Charge HR.

Fitbit Charge HR Ersteinrichtung

Bevor mit der erstmaligen Einrichtung begonnen werden kann muss das Gerät aufgeladen werden. Dies dauerte bei uns etwa 1,5 Stunden. Im Anschluss muss das Fitbit Charge HR entweder mit einem Smartphone oder einem Computer verbunden werden. Die Verbindung wird über Bluetooth hergestellt. Zur Nutzung des Fitbit Charge HR muss dann entweder eine der kostenlosen Apps für iOS, Android oder Windows Phone auf dem Smartphone installiert werden oder man nutz das sogenannte Dash-Board für die Nutzung am Computer. Während der Installation muss ein Benutzerkonto angelegt werden, in dem alle erfassten Daten hinterlegt werden. Wer möchte kann auch noch Größe, Alter und Geschlecht angeben. Insgesamt ist die Prozedur praktisch selbsterklärend und innerhalb von wenigen Minuten erledigt.

Fitbit Charge HR Funktionen

Schauen wir uns als erstes den Funktionsumfang des Fitbit Charge HR an. Mit dem Tracker lassen sich Schritte, erklommene Stockwerke oder zurückgelegte Strecken messen. Kleinere Schritte wurden mitunter zwar nicht mitgezählt, aber insgesamt leistet der Fitbit Charge HR als klassischer Schrittzähler gute Dienste. Die angezeigte Schrittzahl wich maximal fünf Schritte von der tatsächlichen Anzahl ab – ein guter Wert. Die Messung der zurückgelegten Strecke erwies sich in unserem Test jedoch als relativ ungenau. Das selbe gilt für die Höhenmessung, also die Messung der erklommenen Stockwerke.

Fitbit Charge HR FunktionenWeiterhin bietet der Fitbit Charge HR auch Schlaf-Tracking, die kontinuierliche Messung der Herzfrequenz sowie eine Anzeige der verbrauchten Kalorien. Speziell die dauerhafte Puls-Kontrolle hebt den Fitbit Charge HR von anderen Aktivitäts-Trackern ab. Durch die Messung der Herzfrequenz können die verbrauchten Kalorien genauer ermittelt werden. Wir haben testweise die Ergebnisse des Fitbit Charge HR mit den Ergebnissen eines Blutdruck-und Pulsmessgerätes verglichen. Hier konnte das Fitbit Charge HR eindeutig Pluspunkte sammeln, denn die Ergebnisse waren sehr genau. Gut gefallen hat uns die Weckerfunktion, mit der bis zu acht unterschiedliche Weckzeiten eingestellt werden können.

Fitbit Charge HR Design

Mit seinem schwarzen Design und dem gummierten Armband kommt das Fitbit Charge HR zwar schlicht aber gleichzeitig auch edel daher. Das hochwertige Display glänzt schwarz und wirkt gestochen scharf.  Das Armband ist ca. 2 cm breit und an der dicksten Stelle 1 cm dick. Es lässt sich genauso wie eine Armbanduhr über einen Verschließmechanismus öffnen und schließen. Das Anlegen erwies sich bei unserem Test als etwas umständlich. Insgesamt ist das Fitness-Armband jedoch stabil und hochwertig verarbeitet und lässt sich angenehm tragen.

Fitbit Charge HR Akkulaufzeit

Ein wichtiger Faktor bei Fitnessarmbändern ist die Akkulaufzeit. Trotz der kontinuierlichen Messung der Herzfrequenz, was relativ viel Akkuleistung verschlingt, konnte uns das Fitbit Charge HR überzeugen: Der Akku hielt in unserem Test ganze fünf Tage durch. Andere Fitnessarmbänder kommen zwar auf Akkulaufzeiten von bis zu zwei Wochen, diese bieten jedoch nicht die dauerhafte Pulsmessung. Weniger gut aufgefallen ist uns die Akkustandsanzeige der Fitbit-App, denn diese kennt nur die Zustände „voll“, „halbvoll“ und „leer“. Geht der Akkustand zur Neige kann man also schnell mit einem leeren Akku überrascht werden.

Fitbit Charge HR App

Die Fitbit-App ist für alle gängigen Smartphone-Betriebssystem (iOS, Android und Windows Phone) erhältlich. Im Lieferumfang des Fitbit Charge HR ist ein Bluetooth-Dongle enthalten, mit dem die auf dem Armband gespeicherten Informationen mit dem PC oder Smartphone synchronisiert werden können. Im Anschluss zeigt die App alle erfassten Kalorien- und Schlafdaten an. Darüber hinaus steht eine umfangreiche Lebensmitteldatenbank zur Verfügung. Für zusätzliche Motivation sorgt der angezeigte Fortschritt der Fitness-Partner.

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Unser Fazit zum Fitbit Charge HR

Von kleineren Schwächen wie teilweise etwas ungenaue Messungen sind wir mit dem Fitbit Charge HR sehr zufrieden. Insbesondere die kontinuierliche Herzfrequenzmessung ermöglicht ein gezielteres Training und eine bessere Auswertung on Bewegungsdaten. Die Schlafanalyse ermöglicht eine dauerhafte Selbstvermessung. Weiterhin haben uns sowohl die App als auch das Webinterface (Dashboard) sehr gut gefallen. Das Fitbit Charge HR ist aktuell bei Amazon für günstige 124,00 Euro erhältlich und bekommt von uns eine klare Kaufempfehlung.

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